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Erst das Grundstück, dann das Haus kaufen

Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist in vielen Gegenden mit knappem Wohnraum inzwischen ein Problem. Immer mehr Interessenten unterschreiben Kaufverträge für Häuser, ohne die Zusage für ein passendes Grundstück zu haben.

Interessenten gehen hohe Risiken ein

Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor diesem Vorgehen. Weil es vor allem an Baugrundstücken mangelt, unterbreiten die Verkaufsteams mancher Schlüsselfertigfirmen den Bauwilligen seltsame Offerten: Zum Beispiel den Abschluss eines Bauvertrags für ein schlüsselfertiges Haus, gekoppelt mit der mündlichen Zusage für ein Grundstück. Nur: Der Bauvertrag liegt schnell zur Unterzeichnung vor, vom Grundstückskaufvertrag dagegen keine Spur. Darauf sollten sich Bauherren niemals einlassen, raten VPB-Experten. „Bei manchen dieser Angebote ist sehr fraglich, ob sie nicht der notariellen Beurkundungspflicht unterliegen oder ob ihr Hauptzweck in der Umgehung von Grunderwerbsteuer besteht. Sie können Bauherren in echte Schwierigkeiten bringen“, warnt VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag und rät dazu, Koppelangebote immer genau prüfen zu lassen

Unabhängige Beratung empfohlen

Auch dass die Baukosten zu steigen drohen, machen sich viele Verkäufer zunutze: Sie versprechen eine Preisbindung, wenn der Vertrag sofort unterschrieben wird. Das ist hochriskant, warnt der VPB, denn niemand weiß, ob, wann und wo er passendes Bauland findet. Bereits nach 14 Tagen kann der Vertrag nicht mehr widerrufen werden, möglicherweise steigende Baulandpreise könnten die Ersparnis wieder zunichtemachen und im schlimmsten Fall passt das ausgesuchte Haus nicht zu den baurechtlichen Möglichkeiten des Grundstücks. Der VPB rät allen Interessenten, sich vor Vertragsabschluss von einem unabhängigen Experten beraten zu lassen.

 

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Podcast

23.05.2024

Podcast Vol. 84) Immobiliendarlehen im Alter – ist doch möglich!

In zahlreichen Folgen haben wir bereits über Themen wie Verrentung, Teilverkauf und die verschiedenen Vor- und Nachteile gesprochen. Und immer wieder haben wir betont, dass es uns wichtig ist, den Kunden verschiedene und möglichst alle Alternativen anzubieten. Denn nicht wir entscheiden, sondern der Kunden entscheidet anhand seiner persönlichen, individuellen Lebensumstände – und die sind nun mal immer verschieden. In diesem Zusammenhang haben wir auch von einem Blumenladen gesprochen und dass wir alle Blumensorten anbieten möchten und der Kunde wählt seine Lieblingsblume. Nun gibt es eine weitere BLUME. Und die heißt Senioren-Darlehen oder Darlehen im Alter und mit Manfred Huesmann spreche ich über diese neue Möglichkeit. Wer keine Zeit zum Hören hat – hier die Zusammenfassung: Möglich ab 60 Jahre Für Wohnimmobilien – außer auf Erbpacht oder bei einem Denkmal Mindestbetrag 100 T€ – maximal 60% vom Beleihungswert Das Geld kann ich beliebig verwenden. 😉 Zinsfestschreibung für 5 oder 10 Jahren möglich. Und alles weitere in einem unverbindlichen Gespräch klären  Also reinhören und prüfen. Hier der Link zu Spotify oder Apple Podcasts.

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