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Podcast Vol. 77) WEG-Verwaltung

In dieser Folge zur WEG-Verwaltung geht es um die Verwaltung von einzelnen Wohnungen und damit um Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Sondernutzung und Sondereigentumsverwaltung. Auch die Thematik Stimmrechte und Kostenverteilung in einer Eigentümergemeinschaft werden von Markus Kottig erläutert und hierbei ist die Teilungserklärung zu beachten. Selbstverständlich werden auch die verschiedenen Dienstleistungen eines Verwalters bei der kaufmännischen Verwaltung sowie der technischen Betreuung besprochen.

Bei einer Vergabe an einen Experten ergeben sich für den Eigentümer folgende Vorteile:

  • Zeitersparnis: Eigentümer müssen sich nicht persönlich um administrative Aufgaben kümmern.
  • Werterhalt: Durch professionelle Instandhaltung und Pflege bleibt der Wert der Immobilie erhalten und kann durch das aktive Mietmanagement auch gesteigert werden.
  • Reibungsloser Ablauf: Klare Strukturen und transparente Prozesse sorgen für einen reibungslosen Verwaltungsablauf.
  • Expertenwissen: Die Hausverwaltung verfügt über Fachkenntnisse im Bereich Recht, Finanzwesen, Bauwesen und Verwaltung.
  • Kostenkontrolle: Transparente Buchführung ermöglicht eine effektive Kontrolle der Kosten und Einnahmen.

Aber wie immer im Leben, muss jeder für sich und hier die Eigentümergemeinschaft prüfen, ob die Vorteile den „Preis“ des Verwalters wert sind. Den „Preis“ für die Verwaltung vergleicht Markus Kottig mit dem Preis für einen PKW.

Also reinhören und dann selber entscheiden.

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Aktueller Beitrag

News

11.07.2024

Einliegerwohnung: zwei Haushalte unter einem Dach

Anforderungen an Einliegerwohnungen Nicht immer sind es nur wirtschaftliche Gründe, die für die Schaffung einer Einliegerwohnung im eigenen Haus sprechen. Auch Veränderungen der Lebensumstände, wenn etwa ein Elternteil aufgenommen werden soll oder nahe gelegener Wohnraum für eine 24-Stunden-Pflegekraft nötig ist, lassen nicht wenige Hausbesitzer über die Einrichtung einer Einliegerwohnung nachdenken. Dipl. Ing. Marc Ellinger, Leiter des VPB-Regionalbüros Freiburg-Südbaden, weist darauf hin, dass die Einliegerwohnung sich zwar unter demselben Dach wie der Hauptwohnbereich befindet, aber eine separierte, in sich abgeschlossene Einheit mit hinreichender Tageslichtversorgung bilden muss. Sie verfügt in der Regel über einen eigenen Zugang; darüber hinaus müssen Wände und Decken den üblichen Anforderungen an Schall- und Brandschutz genügen. Bei Neubauten ist es ratsam, die Voraussetzungen für eine Einliegerwohnung bereits in der Planung zu berücksichtigen – das erleichtert den späteren Umbau enorm. Da die Ausstattung der Einliegerwohnung alle privaten Wohnfunktionen und -abläufe unabhängig vom Vermieterhaushalt gewährleisten muss, braucht es in jedem Fall eine Kochgelegenheit sowie ein Bad mit WC. Ob ein Haus die nötigen baulichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Einliegerwohnung mitbringt, kann am besten ein unabhängiger Bausachverständiger einschätzen. Je nach Bundesland ist auch eine Baugenehmigung erforderlich. Einliegerwohnung und Mietrecht Der wichtigste Punkt bei der Vermietung einer Einliegerwohnung ist der eingeschränkte Kündigungsschutz durch den Vermieter. Der Vermieter kann den Mietvertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Fristen variieren zwischen drei Monaten bis hin zu einem Jahr, abhängig von der Wohndauer. Auch bei der Betriebskostenabrechnung gibt es in dieser Konstellation Besonderheiten: So kann der Vermieter zum Beispiel die Heizkosten verbrauchsunabhängig abrechnen. Es genügt eine Abrechnung nach Quadratmetern. Für den Vermieter ergeben sich zudem steuerliche Vorteile: So kann er unter Umständen die Einliegerwohnung anteilig über die AfA abschreiben und – bei Fremdfinanzierung – Zinskosten steuerlich geltend machen.

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