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TKG-Novelle: Kein Nebenkostenprivileg für TV-Kosten

Der Bundesrat hat der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zugestimmt. Das Nebenkostenprivileg für TV-Kosten läuft damit aus. Kosten für den Internet-Ausbau sollen hingegen umlagefähig werden.

TV-Privileg Ade
Derzeit erhalten rund 12,5 Millionen Haushalte die TV-Grundversorgung über Breitbandnetze als Teil der Wohnungsmiete. Mit dem Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKModG), der TKG-Novelle, wird sich das nun ändern. Vermieter, die TV-Kabelverträge geschlossen haben, dürfen diese nun nicht mehr auf die Nebenkosten umlegen. Die Mieter dürfen dann selbst wählen, ob sie einen Vertrag schließen und wenn ja, mit welchem Anbieter. Das sogenannte Nebenkostenprivileg gilt noch bis zum 30.06.2024, danach haben Mieter die Wahlfreiheit.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen kritisiert die Neuregelung: „Das sind schlechte Nachrichten für über 12 Mio. Mieterhaushalte in ganz Deutschland. Auf sie kommen Mehrkosten von bis zu 200 Euro jährlich pro Haushalt zu. Die Regierung leistet hier einen echten Bärendienst für Mieter mit geringen Einkommen und sozial orientierte Vermieter“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des GdW.

Investitionsanreiz für Glasfaserausbau
Gleichzeitig wurde festgelegt, dass das Verlegen neuer Glasfaserleitungen umlagefähig wird. Baut ein Vermieter die gebäudeinterne Glasfaserstruktur aus, kann er seinen Mietern ein „Bereitstellungsentgelt“ berechnen. Festgelegt ist dieser Betrag auf 60 Euro pro Jahr und Wohnung, befristet auf fünf, maximal neun Jahre (höchstens 540 Euro gesamt).

 

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23.05.2024

Podcast Vol. 84) Immobiliendarlehen im Alter – ist doch möglich!

In zahlreichen Folgen haben wir bereits über Themen wie Verrentung, Teilverkauf und die verschiedenen Vor- und Nachteile gesprochen. Und immer wieder haben wir betont, dass es uns wichtig ist, den Kunden verschiedene und möglichst alle Alternativen anzubieten. Denn nicht wir entscheiden, sondern der Kunden entscheidet anhand seiner persönlichen, individuellen Lebensumstände – und die sind nun mal immer verschieden. In diesem Zusammenhang haben wir auch von einem Blumenladen gesprochen und dass wir alle Blumensorten anbieten möchten und der Kunde wählt seine Lieblingsblume. Nun gibt es eine weitere BLUME. Und die heißt Senioren-Darlehen oder Darlehen im Alter und mit Manfred Huesmann spreche ich über diese neue Möglichkeit. Wer keine Zeit zum Hören hat – hier die Zusammenfassung: Möglich ab 60 Jahre Für Wohnimmobilien – außer auf Erbpacht oder bei einem Denkmal Mindestbetrag 100 T€ – maximal 60% vom Beleihungswert Das Geld kann ich beliebig verwenden. 😉 Zinsfestschreibung für 5 oder 10 Jahren möglich. Und alles weitere in einem unverbindlichen Gespräch klären  Also reinhören und prüfen. Hier der Link zu Spotify oder Apple Podcasts.

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