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Wohnkostenreport: Kaufen ist günstiger als Mieten

Wohneigentum zu besitzen war in Deutschland im Jahr 2021 ca. 59 Prozent günstiger als das Mieten. Das ist das Ergebnis des aktuellen ACCENTRO Wohnkostenreports (WKR), der bereits zum siebten Mal in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. (IW) erstellt wurde.

Mieten stiegen, Selbstnutzerkosten sind gesunken

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Selbstnutzerkosten und Mieten aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland verglichen. Obwohl die Kaufpreise 2021 angestiegen sind, nahmen die Selbstnutzerkosten um durchschnittlich 0,11 Euro pro Quadratmeter und Monat gegenüber dem Vorjahr ab. Grund hierfür sind die kontinuierlich niedrigen Zinsen. Die Preise für Neuvertragsmieten stiegen hingegen an und waren pro Quadratmeter im Durchschnitt mehr als doppelt so teuer. Durch das Bestellerprinzip werden Immobilienkäufer zusätzlich entlastet.

Auswirkungen der Zinswende

Steigende Energie- und Baukosten aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sowie die Erwartung erster Zinsschritte durch die Europäische Zentralbank im Sommer 2022 dürften die Selbstnutzerkosten ansteigen lassen. Dem ACCENTRO Wohnkostenreport 2022 zufolge hängt die weitere Zinsentwicklung maßgeblich vom Verlauf des Kriegs in der Ukraine und der Corona-Pandemie ab.
Dennoch geht das IW in seinen Zinsszenarios davon aus, dass auch bei einem Zins von drei Prozent an den meisten deutschen Standorten immer noch signifikante Selbstnutzerkostenvorteile bestehen. Wohneigentum bleibt also trotz der Zinswende weiterhin attraktiv.

 

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Podcast

22.02.2024

Podcast Vol. 76) Miethausverwaltung – die klassische Vermögensverwaltung für die Eigentümer von Zinshäusern

In dieser ersten Folge zum Thema Hausverwaltung spricht Dr. Oliver Altenhövel mit Markus Kottig über die Miethausverwaltung. Hierbei geht es um die mietrechtlichen Fallstricke bei Mietbeginn mit der Übernahme von Küche oder Markise durch den Nachmieter und auch das oft strittige Thema „Schönheitsreparaturen“. Anschließend werden die Dienstleistungen eines Hausverwalters während der Mietphase wie Behebung von Versicherungsschäden oder Koordination von Handwerkern bei Reparaturen sowie die kaufmännische Betreuung erläutert. Und auch die Hausordnung wird von beiden thematisiert. Den Abschluss macht dann noch die Vertragsbeendigung und hier ist der Tipp eine „Vorabnahme“ durchzuführen, um keine bösen Überraschungen zu erleben und die Neuvermietung bereits frühzeitig zu planen. Alles in allem sorgt der professionelle Verwalter dafür, dass der Eigentümer wertvolle (Frei)Zeit spart, Nerven schont, seine Immobilie und damit in der Regel einen nicht unerheblichen Teil seines Vermögens im Wert erhält und die Verzinsung seines in der Immobilie angelegten Kapitals so hoch wie möglich bleibt. Hier der Link zu Spotify oder Apple Podcasts.

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