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Haus zum Kauf in Osnabrück (nicht mehr verfügbar)

Interessantes Investment mit spannendem Entwicklungspotenzial
Investoren und Kapitalanleger aufgepasst! In absolut toller Lage und umweit der Osnabrücker Innenstadt, treffen Sie auf dieses interessante Objekt mit spannendem Entwicklungspotenzial. Das Grundstück mit ca. 1.071 m² im Osnabrücker Stadtteil Wüste wurde im Jahr 1929 mit einem Mehrfamilienhaus bebaut und später um eine Gewerbehalle sowie einem Lagerraum inklusive Garagenanlage erweitert. Das Mehrfamilienhaus mit drei vermieteten Wohneinheiten macht schon optisch einen harmonischen und ansprechenden Eindruck mit dem gewissen Extra an Charme. Der Flair und der Altbaucharakter bringen eine tolle Atmosphäre sowie ein stimmiges Gesamtbild mit sich. Jede Etage beherbergt eine Wohnung mit gut nutzbaren und bewohnerfreundlichen Grundrissen. Die Wohnflächen variieren…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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