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Haus zum Kauf in Rheine (nicht mehr verfügbar)

*Zwangsversteigerung am 18.10.21*
Einfamilienhaus mit ELW,
Teilkeller u. Garage
in Rheine-Hörstkamp

Dieses massiv erstellte Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung aus dem Jahr 1973 befindet sich im beliebten und stadtnahen Stadtteil „Hörstkamp/Malerviertel“. Bis zur Ems und den Emsauen sind es nur wenige Schritte. Ruhiges Wohnen ist garantiert, da das Haus sich in einer „Sackgassen-Straße“ befindet. Die Wohnfläche beträgt ca. 213 m², das Grundstück hat eine Größe von 668 m². Dem Exposé sind die vorliegenden Pläne u. Berechnungen angehängt. Da keine Innenbesichtigung stattfinden konnte, wird keine Gewähr für mögliche Änderungen des Grundrisses übernommen. Gemäß Beschluss des Amtsgerichtes Rheine findet die Zwangsversteigerung am Montag, 18.10.2021 um 11:30 Uhr in der Stadthalle Rheine, Großer Saal im Erdgeschoss,…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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