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Haus zum Kauf in Rheine (nicht mehr verfügbar)

*Auch als ZFH nutzbar*
Einfamilienhaus mit Vollkeller
und großem Garten
in Rheine-Rodde

Solide, praktisch…gut! Im Rheiner Stadtteil Rodde, mit viel Grün im Umfeld, befindet sich in ruhiger Lage einer gewachsenen Wohnsiedlung, dieses Wohnhaus mit einem umfangreichen Raumprogramm, das auch ausreichend Platz für eine größere Familie bietet. Alternativ kann diese Immobilie aber auch als Zweifamilienhaus genutzt werden. Bis zum Ende September diesen Jahres war das Dachgeschoss vermietet. Das Haus wurde 1974 in konventioneller Bauweise auf einem ca. 657 m² großen Eckgrundstück errichtet. Die Wohnfläche beträgt rund 161m², die sich wie folgt auf die zwei Geschosse verteilen: Erdgeschoss: Diele, Küche, Wohn-/Esszimmer, Elternschlafzimmer, Badezimmer mit Wanne. Dachgeschoss: Diele, 3 Schlafzimmer, Badezimmer mit Wanne, Küche, Balkon….

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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