fbpx

Jetzt neu: Haus zum Kauf in Steinfurt

Besonderer Bungalow mit Renovierungsbedarf auf Erbpachtgrundstück in begehrter Lage von Borghorst
Dieser im Jahr 1971 auf einem ca. 890 m² großen Erbpachtgrundstück errichtete Bungalow in Steinfurt-Borghorst, bietet viel Potenzial und eignet sich perfekt als Eigenheim für die kleine Familie! Er ist architektonisch hochwertig gestaltet, lichtdurchflutet und großzügig geschnitten. Mit handwerklichem Geschick und den nötigen Modernisierungsmaßnahmen verwandeln Sie dieses Objekt in Ihren persönlichen Wohlfühlort. Die jährliche Erbpacht beträgt aktuell 902,36 € und ist an die katholische Kirchengemeinde St. Nikomedes Steinfurt zu zahlen. Die Laufzeit beträgt noch 47 Jahre. Die ca. 165 m² Wohnfläche verteilen sich im Erdgeschoss wie folgt: Durch die seitlich gelegene Haustür gelangen Sie in die große Diele mit interessantem…

Weitere Informationen finden Sie im Exposé.

Aktueller Beitrag

News

29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

weiterlesen

Zurück zur Übersicht