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Haus zum Kauf in Billerbeck (nicht mehr verfügbar)

Eine seltene Perle in der Münsterländer Parklandschaft!
Traumhaft gelegenes, ländliches Anwesen mit Herrenhaus, Wirtschaftgebäuden und insgesamt ca. 57.642 m² voll arrondierter Ackerfläche – und das direkt vor den Toren von Münster! Über eine großzügige, nicht einsehbare und private Hofzufahrt erreichen Sie diese landschaftsprägende Immobilie. Das äußere Erscheinungsbild ist gekennzeichnet durch den roten, westfälischen Backsteinklinker, die großen Sprossenfenster mit den geschmackvollen Sandsteineinfassungen. Die Hofstelle befindet sich in absolut ruhiger Alleinlage mit einem parkähnlich angelegtem Grundstück, umgeben von Feldern, Wäldern und Wiesen. Vor dem Haus befindet sich neben dem sehr großen Schwimmteich noch eine Boccia-Anlage und ein großer Bauern-Gemüsegarten. Die angrenzenden Wirtschaftsgebäude bzw. ehemaligen Stallungen werden aktuell nicht genutzt,…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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