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Wohnung zum Kauf in Hörstel (verkauft)

Für Kapitalanleger: Eigentumswohnung in Hörstel mit stimmigen Rahmenbedingungen
Höchste Zeit für Eigentum! Investieren Sie in eine bereits langfristig vermietet Eigentumswohnung als zukunftsorientierte Anlage für Ihr Kapital. Die kleine aber feine Wohnung verfügt über eine tolle Ausstattung und ein gutes Grundrisskonzept. Die Wohnung befindet sich im Dachgeschoss eines in 1997 erbauten Mehrfamilienhauses mit insgesamt vier Wohneinheiten. Mit rund 61 m² Wohnfläche verteilt sich das Raumprogramm auf ein Schlafzimmer, eine separate Küche, ein Tageslichtbad und ein Wohn-/Esszimmer mit angrenzendem Südbalkon, der einen gemütlichen Sitzplatz bereit hält. Komplettiert wird das Platzangebot durch einen PKW-Stellplatz im Freien und einen eigenen Kellerraum. Die Wohnung ist ungekündigt vermietet und die monatlichen Mieteinnahmen belaufen sich…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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