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Wohnung zum Kauf in Hörstel (nicht mehr verfügbar)

Raffiniert konzipiert!
Erdgeschosswohnung in Hörstel-Bevergern

Interessant und raffiniert konzipiert präsentiert sich diese großzügige Erdgeschosswohnung in beliebter und ruhiger Wohnlage von Hörstel-Bevergern. Das zentrumsnahe Umfeld mit guter Infrastruktur verspricht für nahezu jede Altersgruppe einen stressfreien Alltag mit kurzen Wegen. Das Mehrfamilienhaus wurde in 1982 auf einem 707 m² großen Grundstück errichtet und beherbergt insgesamt drei Wohneinheiten. Die massive Bauweise, das zeitgemäße Erscheinungsbild, das harmonische Umfeld sowie das tolle Platzangebot mit guten Grundrissen, Vollkeller, eigener Garage bilden ein optimales Gesamtkonzept. Hinzu kommt das gewisse Extra an Flexibilität aufgrund des aktuellen Leerstandes. Sie entscheiden selbst, ob Sie die Wohnung als Eigenheim zur Selbstnutzung oder als rentable Kapitalanlage nutzen…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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