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Wohnung zum Kauf in Münster (nicht mehr verfügbar)

Ein Stück X-Viertel zum Verlieben!
Am Rande des beliebten Kreuzviertels befindet sich dieses Wohnhaus, welches im Jahr 1949 errichtet und im Jahr 1995 erweitert und umgebaut wurde. In 2021 wurde mit der energetischen Sanierung, Modernisierung der Grundrisse, Erneuerung des Daches, Erneuerung der Heizungsanlage und vielem mehr begonnen. Die Fertigstellung ist zu Sommer 2022 geplant. Insgesamt befinden sich im Haus 11 Wohneinheiten. Diese ca. 79 m² große 4-Zimmer-Wohnung befindet sich im 1. Obergeschoss und besticht mit einem hellen und funktionalen Grundriss! Ein Abstellraum und ein separater Kellerraum gehört ebenfalls dazu. Die zwei Außenbereiche runden diese Wohnung ab – ein Balkon mit Nord-Ausrichtung vom Wohn-/Esszimmer und eine…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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