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Wohnung zum Kauf in Münster (offen)

Goldstück im Jugendstil-Haus!
Dieses Goldstück von Wohnung befindet sich in einem charismatischen Jugendstil-Haus mitten im schönen Kreuzviertel! Das Gebäude wurde 1911 gebaut und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Das Haus besitzt insgesamt vier Etagen und die Wohnung selbst befindet sich im Dachgeschoss. Geheizt wird über eine Gas-Etagenheizung, allerdings sollte die Gas-Therme in den nächsten Jahren erneuert werden. Das Bad ist circa 20 Jahre alt und mit einer Dusche ausgestattet. Zu der Wohnung gehört noch ein Balkon, ein Kellerraum, ein gemeinschaftlich genutzter Fahrradkeller, sowie die Einbauküche. Sehr praktisch ist auch der Abstellraum innerhalb der Wohnung. Das monatliche Hausgeld beträgt 170 €.

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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