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Wohnung zum Kauf in Münster (nicht mehr verfügbar)

….mit Liebe, ohne Stress & mitten in der City!
Diese 3-Zimmer-Wohnung ist ein wahr gewordener Traum! Sie befindet sich im 1. Obergeschoss und besitzt eine Wohnfläche von ca. 108 m². Im Jahr 2002 ist ein Anbau an das Bestandsgebäude von 1980 entstanden, in welchem sich die Wohnung befindet. Geheizt wird über eine Gas-Zentralheizung. Der Boden in den Wohnräumen ist mit Parkett ausgelegt, im Badezimmer und Gäste-WC wurde ein moderner schwarz-weißer Mosaikboden verlegt. Die Küche besitzt helle Fliesen. Zu der Wohnung gehört außerdem ein Süd-Balkon, ein Kellerraum, ein eigener Garagen-Stellplatz, ein abgeschlossener Innenhof für Fahrräder, sowie eine Einbauküche. Besonders praktisch ist der Hauswirtschaftsraum angrenzend an die Küche. Ein weiteres besonderes…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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