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Wohnung zum Kauf in Neuenkirchen (nicht mehr verfügbar)

***Neubau-Eigentumswohnungen in schöner Lage von Neuenkirchen/St. Arnold***
Mit diesem Neubauvorhaben wird hochwertiges und modernes Wohnen in einer ruhigen Lage von Neuenkirchen/St. Arnold realisiert. Die durchdachten Grundrisse werden modernen Wohnansprüchen in jeder Hinsicht gerecht. Auf einem Grundstück mit rund 1.182 m² entstehen acht attraktive Eigentumswohnungen. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen ca. 77 m² und ca. 105 m² und versprechen eine hochwertige Ausstattung. Die Wohneinheiten teilen sich in Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss auf. Ferner besitzt jede Wohnung eine großzügige Terrasse, Balkon oder Loggia. Selbstverständlich sind alle Etagen mittels Personenaufzug erreichbar, sodass Sie die Wohnqualität bis ins hohe Alter genießen können. Als Energieeffizienzhaus 40 EE erfüllt das Neubauprojekt ein zeitgemäßes Energieeffizienzkonzept….

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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