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Wohnung zum Kauf in Rheine (nicht mehr verfügbar)

*Innenstadtnah*
vermietete 2-Zi-ETW
mit Tiefgaragen-Stellplatz
in Rheine-Hörstkamp

Vermietete Eigentumswohnung in EMS-Nähe!!! Auf einem Grundstück mit alten Baumbestand, in direkter Nähe zur Ems, wurde im Jahre 1981/82 diese Wohnanlage errichtet. Die Wohnanlage teilt sich auf in 3 unterschiedlich große Gebäudeteile mit jeweils separaten Hauseingängen. Die Gestaltung der Wohnhäuser ist 3-geschossig plus Penthouse-Ebene. Der gesamte Gebäudekomplex ist unterkellert und verfügt über eine Tiefgarage. Die drei Häuser bilden eine in sich abgeschlossene Wohnanlage. Die hier angebotene rund 71 m² große 2-Zimmer-Eigentumswohnung befindet sich im hinteren, zur Ems gelegenen Haus III. Die Wohnung liegt im 3. Obergeschoss. Selbstverständlich ist ein Aufzug vorhanden. Zur Raumaufteilung: 3. OG = Flur, großzügiges Wohnzimmer mit…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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