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Wohnung zur Miete in Münster (nicht mehr verfügbar)

Lichtdurchflutete Traumwohnung ideal für ein Paar oder eine Einzelperson!
Wohnglück im schönen Gievenbeck! Diese helle, lichtdurchflutete 2-Zimmer-Wohnung befindet sich im Hochparterre in einem Mehrparteienhaus mit 22 Wohneinheiten. Sie wohnen hier auf ca. 64 m² Wohnfläche, die funktional und offen geschnitten sind. Die Küche bietet Ihnen durch die wunderschöne Fensterlaibung eine große Fläche für Pflanzen, Utensilien etc. oder eine gemütliche Leseecke! Modern und neuwertig erstrahlt das Bad mit großer Dusche! Vom Wohnzimmer aus gelangen Sie auf den geräumigen und überdachten Balkon mit Süd-West-Ausrichtung! Die Wohnung ist ab dem 01.09.2022 bezugsfrei! Der monatliche Mietpreis beträgt 620,00€ Kaltmiete + 20,00€ Küchenmiete + 180,00€ NK inkl. Heizkosten + 50,00€ TG-Stellplatzmiete. Eine Mietkaution in…

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29.02.2024

BGH: Mietverhältnis bei Streit nicht ohne Weiteres kündbar

Der Fall: Streit im Mehrfamilienhaus Zwischen den Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen, und den Mietern im ersten Stock gab es über viele Jahre lang Streit. Es kam zu regelmäßigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher beidseitiger Vertragsverletzungen, wie etwa Verstößen gegen die Haus- und Reinigungsordnung, Lärmbelästigungen, fehlerhaftem Befüllen und Abstellen von Mülltonnen sowie dem Zuparken von Einfahrten. Nachdem die Vermieterin im Treppenhaus herumgeschrien haben soll, den Mieter mit „Du Penner“ beschimpft und ihnen vorwarf, sich rassistisch über türkische Mieter im Haus geäußert zu haben, erstatteten die Mieter Strafanzeige. Diese Klage führte dazu, dass die Vermieter den Mietern fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen wollten. Sie begründeten dies darin, dass das Mietverhältnis zerrüttet sei. Das Urteil: fristlose Kündigung ist ungültig Die folgende Räumungsklage der Vermieter wird abgewiesen. Um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, braucht es z. B. pflichtwidriges Verhalten der Mieter. Dies sei in diesem Fall nicht erkennbar. Eine Verletzung mietvertraglicher Pflichten, welche die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen könnte, sei auch nicht in der gegen die Kläger gerichteten Strafanzeige durch die Beklagten zu sehen. Da die Mieter wegen einer falschen Behauptung geklagt hatten, ist die Anzeige nicht als denunziatorisch zu sehen, sondern galt der Wahrung ihrer berechtigten Interessen. Eine erleichterte ordentliche Kündigung ermöglicht nach §573 a Abs. 1 BGB, bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in denen der Vermieter eine selbst bewohnt. Dies ist hier nicht der Fall. [BGH VIII ZR 211/22]

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